Black Pigeon jetzt auch bei Facebook

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Hier gehts zur Facebook Seite!

Hallo alle miteinander!

Hiermit sind wir nun auch bei Facebook vertreten. Um allen Ansichten und Aspekten gerecht zu werden, möchten wir dazu sagen: nicht ganz ohne Bedenken und Unwohlsein. Aber dem stand entgegen das auch dies hier eine Plattform ist, auf der sich Idee und Geschäft bewerben lassen. Und hier sind wir. Die Seite befindet sich natürlich in den Startlöchern aber ausgereifte und nähere Infos findet ihr auf unserer Internetseite: blackpigeon.blogsport.eu
Also teilt fleisig und supportet uns! Und wenn ihr was bestellen wollt, kommt vorbei oder schreibt uns eine Mail!

Solidarische Grüße, euer Black Pigeon.

Die Arbeitsgesellschaft ohne Arbeit – die Entwicklung des Arbeitsbegriffes und die Bedeutungen dessen für das Verständnis von Gesellschaft heute

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Ort: Concordiart, Wambelerstr. 4, Dortmund

Über Jahrtausende hinweg war die Arbeit als notwendiges Übel verschrien, als Opfer das man bringen muss, um den Müßiggang genießen zu können. Doch in der Neuzeit wandelte sich der Begriff. Arbeit wurde von einer gering geschätzten bis verhassten Tätigkeit zu einer moralisch und anthropologisch überhöhten. Wie kam es zu dieser radikalen Umdeutung? Welche Rolle spielte hier die ‘Erfindung’ des Eigentums, welche Rolle die Ausbreitung des Protestantismus’ in Mitteleuropa und welche die klassische Familie? Und welche Rolle spielte die Philosophie bei dieser Umdeutung? Im Rahmen dieses Vortrages werden all diese Frage behandelt werden, sowie insbes. die Frage was für Auswirkungen dieser Arbeitsbegriff auch heute noch auf unsere Gesellschaft hat und welche Probleme das mit sich bringt. Außerdem soll der Frage nach gegangen werden, wie Ideen und Utopien, aber auch praktische Ansätze aussehen können, aus dieser Zwickmühle raus zu kommen.

Zur Person:
Der Referent Simon E., Magister in Philosophie und Vor- und Frühgeschichte, Tauchlehrer, Anarchist, Pfleger und Archäologe mit einer Passion fürs Reisen und pendelt zur Zeit zwischen Mannheim und Amman hin und her. Er konnte in vielen Jahren, Empörung und Wut über Ungerechtigkeiten sammeln und redet sich dieses nun auf Vorträgen von der Seele. Seine Magisterarbeit schrieb er – überraschenderweise – über: „Die Arbeitsgesellschaft ohne Arbeit – Untersuchungen verschiedener Arbeitsdefinitionen seit der Industrialisierung, sowie deren Auswirkungen auf die Gesellschaft“.

Überblick über die Veranstaltungsreihe unter: http://ohnearbeit.blogsport.de

Schwarzer Tresen in Dortmund am 11. November: Hausbesetzung #Marien41 in Wuppertal

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„Am 30. August wurde die Marienstraße 41 besetzt und noch in derselben Nacht wieder geräumt. Nach der Räumung gingen die Proteste gegen Leerstand und für ein Centro Sociale und ein Refugee Welcome Center weiter. Es gab einige Treffen mit Nachbar*Innen, ein Leerstands-Spaziergang und am 12. September wurde das Gebäude erneut besetzt. Die Polizei riegelte den Ölberg wieder ab und räumte das Gebäude ein zweites mal für erneuten Leerstand.
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19.Oktober: Anarchistisches Organisierungstreffen in Dortmund

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19.10.2014
14.00h
Kulturhaus Taranta Babu
Humboldtstr. 44

Anarchistisches Organisierungstreffen in Dortmund

Seit 2 Jahren gibt es in Dortmund Bestrebungen Anarchismus zu organisieren. Direkt oder indirekt aus diesem Prozess sind viele verschiedene Strukturen entstanden: Die Anarchistische Gruppe Dortmund, der libertäre Buchladen „Black Pigeon“, der „Umsonstladen“ Dortmund, die „Avanti“-Bewegung für ein soziales Zentrum und die „Spachtelbrigade die Küche für alle“, von denen du vielleicht schon gehört oder sie erlebt hast.
Und jetzt auch du!
Denn wir wollen aus diesen Anfängen nun einen Schritt weiter gehen und rufen alle Interessierten zu einem möglichst großen Anarchistischen
Organisierungstreffen für Dortmund auf! Dabei ist egal ob du bereits in einer der oben genannten Strukturen mitarbeitest, noch gar nicht organisiert bist oder ganz frisch an anarchistischen Ideen interessiert bist.Wir wollen uns gemeinsam mit dir eine Perspektive erarbeiten und strategisch gucken wie wir unsere Kämpfe und Ideen zusammen_führen können und so eine gemeinsame Zukunft gestalten können.

Vortrag zu Albert Camus

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Einer der unbestechlichsten Linken seiner Zeit (Mitte 1930 – Ende 1950) in Frankreich. Während Jean Paul Satre bspw. mit dem stalinistischen Regime noch haderte, bis er  1956, diesem eine Absage erteilte. Camus beschrieb unbequemes für viele aus der Linken. Einige orthodoxe Marxisten sahen in ihm gar einen „Konterrevolutionär“. Er verurteilte das stal. GULAG-System. Camus mißbilligte schärfstens die Unterdrückung linker emanzipatorischer Bewegungen im Realsozialismus. Hielt reden vor der Pariser Arbeiterbörse. So 1956, beim Aufstand in Ungarn. Solidarisierte sich mit den entstehenden Arbeiter – Räten. Kritisierte die algerische Befreiungsbewegung. Teilte und unterstützte mit seinem Nobelpreis(geld), die in Paris lebenden exilierten spanischen Anarchist*innen. Er kämpfte mit seinen Worten und Schriften, mit anderen linken franz. Promis, für die Freilassung franz. Kriegsdienstgegner. Ein unbeugsamer Libertärer, der ambitioniert, die Stimme erhob, wo nicht wenige Linke im Westen verstummten.

Eine Veranstaltung vom Libertären Buchladen Black Pigeon