Poker, Sportwetten, Automatenspiele und Co: Neue und alte Suchtgefahren für Jugendliche

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Obwohl kommerzielle Glücksspielangebote und selbstorganisierte Spiele um Geldgewinne zur Lebenswirklichkeit von Heranwachsenden gehören, findet ein öffentlicher Diskurs über die mit Glücksspielen verbundenen Suchtgefahren im Hinblick auf das Jugendalter bislang kaum statt. Entsprechend groß ist der Aufklärungsbedarf in Bezug auf glücksspielbezogene Probleme in der Adoleszenz. Der Vortrag verfolgt das übergeordnete Ziel, die Zuhörerschaft für diese spezielle Thematik zu sensibilisieren. Im Einzelnen sollen die von Glücksspielen ausgehenden Faszinationen und Spielanreize, das Nachfrageverhalten von Jugendlichen, das Problemausmaß in dieser Entwicklungsphase sowie ausgewählte Handlungsansätze für eine effektive Präventionsarbeit vorgestellt werden. Zudem sollen neuartige Spielangebote zur Sprache kommen, die an der Schnittstelle von Gaming und Gambling anzusiedeln sind.

Es referiert Dr. phil. Dipl.-Psych. Tobias Hayer (http://www.tobha.de/) am 30.08.2016 ab 19.00 Uhr im Anarchistischen Buch- und Kulturzentrum Black Pigeon.

Dr. Tobias Hayer, geb. 1974, ist Diplom-Psychologe und arbeitet seit 2001 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Psychologie und Kognitionsforschung der Universität Bremen. Sein Forschungsschwerpunkt bezieht sich auf verschiedenartige Facetten des Glücksspiels und der Glücksspielsucht. Im Rahmen seiner Promotion beschäftigte er sich mit dem Thema „Jugendliche und glücksspielbezogene Probleme“.

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